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Diese Aufbewahrungsfristen solltest du als freier Dozent kennen

Hallöli ?

Wer mich näher kennt weiß: Buchhaltung und anderer Papierkram sind nicht meins. Ich gebe mir Mühe – ja. Ich hab mal Bürokauffrau gelernt – ja. Aber trotzdem ist mir dieser Dschungel aus Zahlen und Vorschriften ein Graus.

Doch als Selbstständiger ist es unerlässlich, sich mit Themen wie Aufbewahrungsfristen auseinanderzusetzen, um Ärger bei Betriebsprüfungen zu vermeiden. Da auch meine Selbstständigkeit immer mehr wächst und gedeiht, steigt parallel der Verwaltungsaufwand *örgs*, den ich nun seit Jahresbeginn mit so viel Durchblick (und Hilfe meines Mannes zu) wie möglich, zu bewältigen versuche. *lach*

Dazu gehört auch das Aufbewahren für Dokumente wie Aufträge, Rechnungen oder Kontoauszügen. Doch wie lange muss ich Unterlagen aufheben? Diese Fragen möchte in diesem Artikel klären. ?

Wer

Wer muss Aufbewahrungsfristen beachten?

Kurz gesagt: Alle Kaufleute und Unternehmen, die nach Steuer- oder Handelsrecht dazu verpflichtet sind. Nähere Informationen findest du in folgenden Paragraphen:

  • §§ 238, 257, 261 HGB (Handelsgesetzbuch)
  • § 147 AO (Abgabenordnung)

Welche gesetzlichen Aufbewahrungsfristen gibt es?

Zunächst möchte ich die Frage klären: „Wo sind Aufbewahrungsfristen geregelt“. Nähere Angaben hierzu findest du in § 147 AOhttp://www.gesetze-im-internet.de/hgb/__257.html; abgerufen am 8. Januar 2017’>2.

Diese gesetzlichen Regelungen gelten für folgende Schriftstücke (Stand Januar 2017):

Aufbewahrungsdauer: 6 Jahre Aufbewahrungsdauer: 10 Jahre
  • empfangene oder verschickte Handels- oder Geschäftsbriefe (sprich alles, was ein Handelsgeschäft betrifft -auch E-Mails)
  • sonstige Unterlagen, wenn sie für die Besteuerung irgendwie von Bedeutung sind